Die beruflichen Kompetenzen des Fahrlehrers haben sich in den letzten Jahren stark ausgeweitet. Neben der situationsadäquaten Verarbeitung und Nutzung von wissenschaftlich-technologischen Wissen treten immer mehr Anforderungen aus dem Bereichen Selbstreflexion, Coaching- und Assessementkompetenz, aber auch Kompetenzen aus dem Bereich Management, z.B. Qualitätssicherung, sind gefragt.

In diesem Kompetenzprofil spielt die Nutzung der digitalen Medien in Form von aktuellen Web 2.0-Anwendungen einschließlich der damit verbundenen konstruktivistischen Didaktik noch keine Rolle. Zwar haben sich die Fahrausbildungsstätten in den letzten Jahren im Rahmen ihr Professionalisierung mit Beamer, Laptop/PC und Video  ausgestattet, diese "Technisierung" betrifft aber im Kern den theoretischen Unterricht und reproduziert nicht selten einen  Frontalunterricht.

Genau hier setzt das vorliegende EU-Projekt an: das Konsortium aus Wissenschaft, europäischer Berufsverband, Praxispartnern aus Deutschland, Belgien und Österreich sowie Ghostthinker möchte in Rückgriff auf ein speziell entwickeltes Internetportal und Didaktik die Fahrlehrerausbildung unterstützen und dabei ein ansynchron, situiert-reflexives und kompetenzorientiertes Lernen fördern (Unterrichtsentwicklung). Daneben geht es uns auch um die Verbesserung der Managementkompetenz, denn die Bildungstechnologien (Web 2.0) können gerade im Bereich der netzgestützten Qualitätsentwicklung (Kundenbindung, pädagogische Profilbildung, Austausch mit Kollegen, Bewertungen von good practice) Potenziale für die Fahrausbildungsstätte als (Wissens-)Organisation entfalten.

http://www.driver-instructor-education.de/ (Projektportal) 

http://www.driver-in-edu.org/ (Lehr-Lernportal)